Es besteht ein deutlicher Mehrbedarf an Makro- und Mikronährstoffen in der Schwangerschaft. Der Grund ist nicht nur das Wachstum des Kindes, sondern auch die umfangreichen körperlichen Veränderungen der Mutter.
Nährstoffe in der Schwangerschaft werden benötigt für:
- Wachstum und Entwicklung des Kindes
- Entwicklung von Gehirn und Nervensystem des Kindes
- Zellteilung, DNA-Bildung
- Entwicklung und Funktion des Immunsystems für Mutter und Kind
- Vergrößerung des Blutvolumens
- Erhöhten Energie- und Stoffwechselbedarf
- Produktion von Schwangerschaftshormonen
- Aufbau kindlicher Nährstoffspeicher
- Bildung von Plazenta und mütterlichem Gewebe
- Zellschutz und Schutz vor Erkrankungen
Wie kann man dem erhöhten Nährstoffbedarf begegnen?
Gesunde Ernährung:
Eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung ist in der Schwangerschaft daher von zentraler Bedeutung. Sie ist stets die Basis. Durch eine gesunde Ernährung werden nicht nur Nährstoffe verabreicht. Sie beeinflusst auch die Gesundheit des Kindes, schon vor der Schwangerschaft durch die genetischen und epigenetischen Einflüsse von Mutter und Vater. Deshalb ist eine gesunde Lebensführung mit gesunder Ernährung und Bewegung schon vor der Empfängnis besonders wichtig. Nicht kurz davor, sondern schon weit vorher.
Nahrungsergänzung:
Ist zwingend notwendig. Idealerweise ab Tag 1 bis zum letzten Tag der Schwangerschaft. In der Schwangerschaft besteht ein deutlicher Mehrbedarf, der über Ernährung nicht ausreichend zu decken ist und gesundheitliche Risiken für Mutter und Kind mit sich bringen kann. Viele hören leider mit dem Ende der Schwangerschaft mit der Nahrungsergänzung auf, was ein Fehler ist, denn Entwicklung und Wachstum des Kindes – ob körperlich oder geistig – werden in der Stillzeit fortgesetzt.
Viele gehen bereits mit einem Mikronährstoffmangel in die Schwangerschaft – das ist für Mutter und Kind risikoreich. Der Mikronährstoffmangel ist noch stärker, wenn man zur Verhütung die Pille genommen hat. Umso wichtiger ist es, stets Mikronährstoffmängel auszugleichen oder mit der Kinderwunschplanung mit wichtigen Multinährstoffpräparaten zu beginnen, die insbesondere Folat und Jod beinhalten müssen. Dies sollte mindestens 4 Wochen vor einer Schwangerschaft, besser aber 3 Monate vorher begonnen werden. Männer können ebenfalls ein Multivitaminpräparat einnehmen. Auch Omega 3 sollte möglichst hochdosiert von beiden eingenommen werden. Am besten empfiehlt es sich zudem, für Frau und Mann (!) die wichtigsten Mikronährstoffe im Labor messen zu lassen und die Mangelzustände auszugleichen. Dazu gehören: Folsäure, Vitamin D, Eisen (Ferritin), Omega 3 Index und Vitamin B12, da dies die am häufigsten vorkommenden Vitaminmängel in der Bevölkerung sind.
Welche Mikronährstoffe sind besonders wichtig in der Schwangerschaft?
70% der vom Ungeborenen aufgenommenen Energie dienen der Gehirnentwicklung. Selbst kurzfristige Mängel eines einzelnen Nährstoffes können zu einer Schädigung des Nervensystems führen, was dringend zu vermeiden ist.
Folsäure (Folat)
Folsäure (Folat) spielt in der Schwangerschaft eine zentrale Rolle für die Zellteilung, das Zellwachstum und die Bildung neuer Gewebe. Besonders in den ersten Schwangerschaftswochen ist eine ausreichende Versorgung wichtig, da sich in dieser Zeit das Neuralrohr entwickelt, aus dem später Gehirn und Rückenmark entstehen. Eine erhöhte Zufuhr insbesondere im 1. Trimenon der Schwangerschaft reduziert das Risiko für Neuralrohrdefekte.
Zudem trägt Folat zur Blutbildung, zur Entwicklung des Immunsystems sowie zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung der Mutter bei.
Vorsicht: Folat ist der synthetischen Folsäure vorzuziehen, da es als biologisch aktive Form vom Körper direkt genutzt werden kann und genetisch bedingte Einschränkungen im Folsäurestoffwechsel (z. B. MTHFR-Varianten) umgeht.
Folgen bei Mangel:
- Fehlbildungen im Rückenmark (Spina bifida): Die Wirbelsäule schließt sich nicht vollständig. Je nach Schweregrad kann dies zu Lähmungen, Gefühlsstörungen sowie Problemen mit Blase und Darm führen.
- Fehlbildungen im Gehirn (Anencephalie/Enzephalozele): Große Teile des Gehirns und des Schädels entwickeln sich nicht oder Teile des Gehirns treten durch eine Öffnung im Schädel nach außen.
- Genetische Erkrankungen wie Down-Syndrom
- Weitere körperliche Fehlbildungen (z. B. angeborene Herzfehler) und Wachstumsbeeinträchtigung
- Erhöhtes Risiko für Frühgeburt und Säuglingssterblichkeit
- Blutarmut
Jod
Jod ist in der Schwangerschaft besonders wichtig für die Bildung von Schilddrüsenhormonen, die für die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes benötigt werden. Eine ausreichende Jodversorgung unterstützt insbesondere die Entwicklung von Gehirn und Nervensystem sowie das Wachstum des Kindes. Vor allem hat sie Einfluss auf die Intelligenz des Kindes.
Gleichzeitig benötigt die Mutter mehr Jod, da sich ihr Schilddrüsenhormonbedarf während der Schwangerschaft erhöht.
Folgen bei Mangel:
- Beeinträchtigung in der Entwicklung des Gehirns und der Intelligenz. Eine große Studie aus England bewies: Schon leichter Jodmangel kann Auswirkungen auf den IQ (Intelligenzquotient) des Kindes haben. In den schlimmsten Fällen kann es zu geistigen Störungen bis hin zu Schwerhörigkeit und Sprachstörungen kommen. Diese Störungen können sich auch bis in die Pubertät noch bemerkbar machen.
- Körperliche Fehlbildungen und Wachstumsstörungen
- Erhöhtes Risiko für Frühgeburt und Säuglingssterblichkeit
- Erhöhtes Risiko an einer Schilddrüsenfehlfunktion beim Ungeborenen und bei der Mutter
Omega 3 Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren (DHA, EPA) sind wichtig für das Nervensystem. Allein DHA macht etwa 40% der Fettsäuren im Gehirn aus. DHA und EPA sind bereits ab der Schwangerschaft an der Entwicklung der Gehirn- und Nervenzellenbeteiligt. Insbesondere ab dem 3. Trimester (28.-40. SSW). Die schützenden Hüllen jeder Nervenzelle enthalten Omega-3-Fettsäuren. Außerdem sind sie an der Produktion von Botenstoffen des Gehirns (Neurotransmittern) beteiligt. Diese unterstützen die Intelligenz, komplexe Gehirnfunktionen wie Lesen und Rechnen, Sprachentwicklung und das Sozialverhalten des Kindes.
DHA ist zudem für ein gesundes Wachstum des Babys im Bauch der Mutter verantwortlich. Außerdem verbessert es die Sehfunktion und ist maßgeblich an der Entwicklung des Immunsystems beteiligt.
Wichtig: Laut Studien „plündert“ das Kind bis zu 100mg DHA täglich von der Mutter ohne Rücksicht, ob die Mutter ausreichend hat – die Gesundheit der Mutter leidet enorm. Insbesondere in der 2. Hälfte der Schwangerschaft nimmt das zu. Daher ist die offizielle Empfehlung von 200mg deutlich zu wenig.
Folgen bei Mangel:
- Ungünstiger Schwangerschaftsverlauf: Kindersterblichkeit erhöht, Frühgeburten treten häufiger auf, das Geburtsgewicht ist niedriger und die Entwicklung des Nervensystems schlechter.
- Langfristige Folgen fürs Kind: Wachstumsstörung, Konzentrationsstörung, Entwicklungsstörung, Verhaltensstörung (z.B. Hyperaktivität), Risiko und Schwere für ADHS durch unzureichenden Gehirnaufbau mit Fett
- Ungünstiger Wochenbett-Verlauf: häufiger Depressionen bei der Mutter, Allergie und Unverträglichkeitsstörungen bei beiden, Entwicklungsstörung beim Kind, v.a. im Gehirn und Nervensystem
- Geschwächtes Immunsystem: erhöhte Allergieneigung und erhöhte Infektneigung bei beiden. Risiko für Entwicklung von Autoimmunerkrankungen und chronisch-entzündliche Erkrankungen erhöht
Wenn die Mutter keinen ausreichenden Omega-3-Index hat, dann hat das Kind noch weniger. Nach der Schwangerschaft sollte die Einnahme jedoch nicht beendet werden. Auch in der Stillzeit wird die Gehirnstruktur des Kindes weiter aufgebaut. Daher muss die Mutter auf eine ausreichende Zufuhr achten.
Vitamin D
Vitamin D hilft dem Gehirn dabei, sich richtig zu vernetzen. Es unterstützt das Wachstum von Nervenzellen und trägt dazu bei, dass wichtige Botenstoffe wie Dopamin und Serotonin normal gebildet werden. Dadurch spielt Vitamin D eine wichtige Rolle für die Entwicklung des Gehirns.
Außerdem spielt es eine wichtige Rolle für die Entwicklung und Mineralisierung von Knochen und Zähnen, für die Muskelfunktion und trägt zur besseren Funktion des Immunsystems bei. Nicht nur beim Kind, sondern auch bei der Mutter.
Folgen bei Mangel:
- Verminderte Mineralisierung der Knochen und Zähne
- Entwicklungsstörung des Nervensystems
- Geschwächtes Immunsystem für Mutter und Kind, Risiko für Allergien, Asthma und Autoimmunerkrankungen wie z.B. Diabetes Typ 1 beim Kind
- Erkrankungen der Mutter: erhöhtes Risiko für Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) und Schwangerschaftsvergiftung (Präeklampsie)
Cholin
Cholin ist in der Schwangerschaft besonders wichtig für die Entwicklung des Gehirn- und Nervensystems des Kindes. Ähnlich wie Folsäure kann es das Risiko für Neuralrohrdefekte mitreduzieren. Zudem ist es an der Produktion von Botenstoffen des Gehirns (Neurotransmitter) beteiligt, die z. B. für Gedächtnis und Lernen wichtig sind. In Studien hatten Kinder später eine viel bessere Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit. Es dient außerdem als Baustein für Zellmembranen (Außenschicht der Zellen, insbesondere von Nervenzellen) und ist an wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt.
Folgen bei Mangel:
- Ähnlich wie bei Folsäure Neuralrohrdefekte, aus denen Fehlbildungen im Rückenmark und im Gehirn resultieren.
- Entwicklungsstörung insbesondere des Nervensystems: Vor allem im Bereich Gedächtnis, Lernen und Aufmerksamkeit
- Studien deuten darauf hin, dass eine kombinierte Zufuhr von Folsäure und Cholin das Risiko für Entwicklungsstörungen stärker senkt als Folsäure allein.
- Beeinträchtigte Entwicklung von Organen und Geweben
Magnesium
Magnesium unterstützt die Muskeln: Es kann vorzeitige Wehen und Muskelkrämpfe bei der Mutter hemmen. Außerdem ist es am Nervensystem und an der Energieversorgung beteiligt und sorgt für den Erhalt von Knochen und Zähnen – sowohl bei der Mutter als auch beim Kind. Außerdem trägt es zur Zellteilung und zum Wachstum des Kindes bei. Bei Schwangerschaftsdiabetes können durch regelmäßige Einnahme bessere Werte erzielt werden.
Folgen bei Mangel:
- Kind: Wachstumsstörungen, niedriges Geburtsgewicht
- Mutter: Wadenkrämpfe, Muskelverspannungen, Kribbeln, Herzrasen bis Herzrhythmusstörungen, Müdigkeit, Schwäche, Bluthochdruck bis hin zur Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung)
- Ungünstiger Schwangerschaftsverlauf: Frühwehen, Frühgeburtlichkeit
Eisen
Eisen ist in der Schwangerschaft besonders wichtig, weil der Körper über 50% mehr Blut bildet und gleichzeitig das Kind mit Sauerstoff versorgt werden muss. Außerdem ist es an der Blutbildung beteiligt und sorgt für Kraft, Stärke und Energie der Mutter und damit auch des Kindes.
Eine ausreichende Eisenversorgung ist wichtig für die neurologische Entwicklung des Kindes und die Funktion des Immunsystems. Der Bedarf im 2./3. Trimenon ist höher. Daher sollte der Ferritinspiegel (Eisenspeicher, Ziel > 70 ng/mL) und Hämoglobin-Spiegel (Ziel > 12,0 g/dl) dringend im Verlauf überprüft werden, um einer Eisenmangelanämie vorzubeugen.
Folgen bei Mangel:
- Ungünstiger Schwangerschaftsverlauf: fehlende Plazentareifung, Früh- und Fehlgeburt, erhöhte Säuglingssterblichkeit
- Kind: unzureichende Gehirn- und Nervensystementwicklung, Wachstumsverzögerung und somit niedriges Geburtsgewicht
- Blutarmut (Eisenmangelanämie): verminderte Sauerstoffversorgung fürs Kind; bei der Mutter Herzrasen, Kurzatmigkeit, Energielosigkeit, Müdigkeit, Schwäche, Kopfschmerzen, Schwindel, Haarausfall
- Erhöhte Infektanfälligkeit
B-Vitamine 1-12
Die B-Vitamine sind in der Schwangerschaft besonders wichtig, weil sie gemeinsam zahlreiche Prozesse unterstützen, die für die Zellteilung, Blutbildung, Energieversorgung und vor allem für die Entwicklung des Nervensystemsbenötigt werden. Die gleichzeitige Einnahme der B-Vitamine (1-12) ist dabei sehr wichtig, weil sie synergistische Effekte haben, d. h. sie arbeiten in vielen Stoffwechselwegen eng zusammen und ergänzen sich gegenseitig. Ein weiterer Vorteil von Vitamin B6 ist, die schwangerschaftsbedingte Übelkeit zu lindern.
Folgen bei Mangel:
- Beeinträchtigte Entwicklung von Gehirn und Nervensystem des Kindes
- Erschöpfung und Muskelschwäche bei Mutter und Kind
- Beeinträchtigte Zellteilung: Wachstums- und Entwicklungsstörung des Kindes, Risiko für Fehlbildungen: z. B. Mund-Kiefer-Gaumen-Spalte
- B12 Mangel: Blutarmut und damit verbundene Symptome wie Herzrasen, Kurzatmigkeit, Schwäche und Müdigkeit sowie neurologische Symptome (Kribbeln, Taubheitsgefühl, Schwäche) bei der Mutter
- B6 Mangel: Verstärkte Schwangerschaftsübelkeit, Reizbarkeit der Mutter
- B2 Mangel: Hautentzündungen
Vitamin C
Vitamin C stärkt das Immunsystem und ist wichtig für die Kollagenbildung, die für das Bindegewebe (Haut, Blutgefäße, Knorpel, Knochen) beim Kind und bei der Mutter gebraucht wird. Es unterstützt zudem die Wundheilung und verbessert die Aufnahme von Eisen, was gerade in der Schwangerschaft bei erhöhtem Eisenbedarf hilfreich ist. Außerdem trägt es zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei, der bei der Schwangeren erhöht vorliegt.
Folgen bei Mangel:
- Kind: Niedriges Geburtsgewicht, verzögerte Gewebe- und Knochenentwicklung
- Mutter: Müdigkeit und Schwäche, Verzögerte Wundheilung, geschwächtes Bindegewebe mit vermehrter Bildung von Schwangerschaftsstreifen
- Beide: verstärkte Blutarmut durch Eisenmangel, geschwächtes Immunsystem
Zink
Zink spielt eine zentrale Rolle bei Zellteilung und Wachstum, weshalb es für die Entwicklung praktisch aller Organe des Kindes wichtig ist. Daher steigt der Mehrbedarf in der Schwangerschaft und Stillzeit bis zu 40%. Es unterstützt außerdem das Immunsystem, die Wundheilung und den Schutz der Zellen vor oxidativem Stress.
Folgen bei Mangel:
- Erhöhtes Risiko für Schwangerschaftskomplikationen: Frühgeburt, Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung)
- Kind: Wachstumsstörungen und niedriges Geburtsgewicht
- Geschwächtes Immunsystem für beide: Erhöhte Infektanfälligkeit, Allergien und Asthma-Entwicklung
- Hautveränderungen: Schlechte Wundheilung, Ekzeme
Selen
Selen wirkt als Antioxidans und schützt Zellen vor oxidativem Stress, der in der Schwangerschaft erhöht sein kann. Es ist zudem wichtig für das Immunsystem und die Schilddrüsenfunktion, die sowohl für die Mutter als auch für die neurologische Entwicklung des Kindes entscheidend ist.
Folgen bei Mangel:
- Beeinträchtigung der Schilddrüsenfunktion für Mutter und Kind
- Ungünstiger Schwangerschaftsverlauf: Risiko für Früh- und Fehlgeburten
- Risiko für Erkrankungen der Mutter: Präeklampsie, Schwangerschaftsdiabetes
- Geistige und körperliche Entwicklungsstörung beim Kind
- Geschwächtes Immunsystem: Entwicklung von Autoimmunerkrankungen, Allergien
Vitamin K2
Hier ist ein deutlicher Mehrbedarf nötig: Vitamin K2 unterstützt den Einbau von Kalzium in die Knochen und Zähneund arbeitet dabei eng mit Vitamin D zusammen. Außerdem trägt es zur normalen Blutgerinnung bei – relevant sowohl für die Mutter als auch für das Neugeborene.
Folgen bei Mangel:
- Erhöhte Blutungsneigung bei Mutter und Kind mit Risiko von Blutungen
- Gestörte Mineralisierung von Knochen und Zähnen beim Kind, bei der Mutter: verminderte Knochendichte und vermehrte Verkalkung in Blutgefäßen
Vitamin E
Vitamin E ist ein wichtiges Antioxidans und trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Dies ist insbesondere bei den hohen Stoffwechsel- und Wachstumsprozessen während der Schwangerschaft von Bedeutung.
Folgen bei Mangel:
- Fehlender Schutz der Zellen vor oxidativem Stress mit Schäden an Zellen
- Störung der Immunfunktion: Allergien und Asthma-Entwicklung
- Beim Kind: niedriges Geburtsgewicht, neurologische Störungen und Muskelschwäche
Biotin
Biotin unterstützt den Energiestoffwechsel und trägt zur Erhaltung von Haut und Haaren bei.
Folgen bei Mangel:
- Müdigkeit und Schwäche
- Haarausfall
- Hautausschlag, trockene Haut, brüchige Nägel