Die Wichtigkeit von Vitamin C

Vitamin C (Ascorbinsäure) wird von unserem Körper nicht hergestellt, es ist aber essenziell (lebensnotwendig). Das heißt, dass wir es von außen zuführen müssen, damit lebenswichtige Funktionen des Körpers stattfinden können. Wichtig ist die tägliche Aufnahme, da unser Körper keine Vitamin C Speicher hat.

Vitamin C ist in fast allen Stoffwechselprozessen als Co-Faktor mitbeteiligt. Es ist somit entscheidend für die Aufrechterhaltung unserer Gesundheit.

Regulation des Immunsystem: Es ist einer der wichtigsten Unterstützer des Immunsystems. Es sorgt für die bessere Funktion unserer Abwehrzellen, die ausreichende Produktion von Antikörpern, so dass wir ein schlagfertiges Immunsystem haben, die gegen alle äußerlichen, aber auch innerlichen Angriffe gut gewappnet ist.

Antientzündlich: Daneben bremst es eine überschießende Aktivität der Immunantwort, die wir bei schweren oder chronischen Erkrankungen nicht selten beobachten. Beispiele sind rheumatische Erkrankungen, chronisch-entzündliche Erkrankungen, eine schwere Covid-19 Erkrankung. Studien wiesen nach, dass der Aufenthalt für Patienten auf Intensivstation verringert hat. Wer wissen möchte, was für ein Effekt Vitamin C auf COVID Erkrankte in Studien hatte, kann dies hier nachlesen: natürliche Vorbeugung bei COVID- vitaminreiche Kost

Antiallergisch: Aufgrund der Hemmung der überschießende Entzündungsreaktion, der Mastzellstabilisierung als auch Abbau des Histamin-Spiegels ist Vitamin C stark gegen Allergien und damit verbundenen Erkrankungen wie Asthma Bronchiale, Urtikaria, und Neurodermitis. Der Histaminspiegel ist deutlich höher, wenn Vitamin C nicht ausreichend da ist.

Antibakteriell, Antiviral: Durch die Verbesserung des Immunsystems und Barriereschutz der Schleimhäute im Mund, in der Lunge als auch Magen-Darm-Trakt können Erreger gezielt verhindert und ausgeschaltet werden, so dass Infektionen verhindert oder verbessert werden können. Verschiedene Studien legen nahe, dass die Einnahme von Vitamin C reichen Produkten die Dauer und Schwere von Erkältungen oder anderen Infektionen verkürzen kann.

Zell- und Nervenschutz: Vitamin C ist ein starkes Antioxidans und bindet freie Radikale. Diese sind Stoffwechselendprodukte und können vermehrt durch oxidativen Stress (Umweltbelastungen, Infektionen, Rauchen, Stress, ungesunde Ernährung, Medikamenten) produziert werden. Diese schaden unsere Zellen und darin befindlichen DNA, zudem Körperstrukturen wie Eiweiß erheblich, welches wiederum akute und chronische Erkrankungen, Krebs und vorzeitige Alterung fördern kann.  

Auch unsere Nervenzellen können angegriffen werden, so dass unsere Psyche und Geist hierrunter leidet und unsere Stimmung, Konzentration bis hin zu neurologischen Erkrankungen begünstigt werden kann.

Krebshemmender Effekt: Durch Schutz der DNA vor oxidativen Stress, Hemmung der Bildung von krebsfördernden Substanzen (Bsp. Nitrosamine) wird das Wachstum von Krebszellen gehemmt.

Eisenaufnahme: Vitamin C fördert die Aufnahme von Eisen im Darm und füllt damit die Eisenspeicher. Eisen versorgt unter anderem die Körperzellen mit Sauerstoff und ist für die Blutbildung zuständig. Lest gerne mehr über Eisen in meinem Artikel.

Kollagenförderung: Vitamin C nimmt eine Schlüsselrolle ein und fördert sin stabiles Bindegewebe (Kollagen), die überall in unserem Köper vorkommen: Haut, Knochen, Muskel, (Gelenk-)Knorpel, Zähne und Blutgefäße. Eine straffe Haut, gesunde Zähne, stabilere Knochen und Knorpel und gesunde Gefäße sind das Resultat. In Studien konnte zudem eine bessere Wundheilung beobachtet werden.

Verbesserte Hirn- und Nervenfunktion: Das Gehirn hat einen hohen Bedarf anVitamin C und daher passiert es die Bluthirnschranke: Es sorgt für bessere Konzentration, Gedächtnis und Stimmung. Es repariert zudem durch ihren antioxidativen Effekt geschädigte Nerven wie es z.B. bei MS, CIDP, PNP vorliegen kann. In Studien konnte ein Schmerzmittelbedarf gesenkt werden.

Hormonproduktion: Vitamin C hilft bei der Produktion vonStresshormonen (Cortison, Adrenalin, Noradrenalin) und Neurotransmitter (Serotonin, Dopamin) die wir insbesondere in Akut- und Stresssituationen vermehrt brauchen. Außerdem unterstützt es den Vitamin D Haushalt

Entgiftung: Vitamin C befreit den Körper über die Leber von körperfremden Substanzen (Bsp. Schwermetalle). Außerdem unterstützt Vitamin C weitere Antioxidantien wie Gluthation, die eine wichtige Schlüsselrolle bei der Entgiftung haben.

Cholesterinabbau:  Vitamin C hat einen positiven Effekt auf die Blutfettwerte, da der Abbau von Cholesterin zu Gallensäuren unterstützt wird. Weniger Bildung von verkalkten Gefäßen (Arteriosklerose) ist das Resultat.

Herz-Kreislauf-unterstützend: Vitamin C nimmt eine wesentliche Rolle beim Schutz und der Regeneration des Endothels, der inneren Auskleidung der Blutgefäße, ein. Die Stärkung der Gefäßwände und -funktion führt zur Blutdrucksenkung und besserer Durchblutung.  

Muskelfunktion: Für Bildung von Carnitin, eines der wichtigsten Eiweiße für die Muskeln ist Vitamin C notwendig.

Interessanterweise können viele Tiere im Gegensatz zu dem Menschen selbst täglich 2000-5000 mg Vitamin C selbst produzieren und bei Erkrankung und Stresssituationen sogar bis zu 20000 mg (20g) Vitamin C steigern. Daher erscheint der offiziell empfohlene Vitaminbedarf von der Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) für von 90-110mg an für Menschen aus unserer aktuellen Zeit und Umstände laut vielen Forschenden nicht ausreichend. Das bedeutet, dass viele Menschen unterversorgt sind, was viele ärztliche Kollegen mit Schwerpunkt Orthomolekulare Medizin in den ihren Praxen bestätigen.  Längerfristig führt schwerster Vitamin-C-Mangel zur Mangelerkrankung Skorbut, was man heute eher seltener sieht. In früheren Zeiten starben viele Seeleute daran. Dennoch leiden viele unter einem chronischen Mangel, woran man vielleicht nicht gleich stirbt, aber trotzdem viele Symptome haben kann:

Wie macht sich ein Vitamin C Mangel heutzutage bemerkbar:

  • Infektanfälligkeit durch schwaches Immunsystem
  • Langsame/verzögerte Erholung nach Erkrankungen
  • Eisenmangel
  • Zahnfleischblutung,-entzündung
  • schwache und schmerzhafte Knochen
  • Gelenkentzündungen
  • Muskelschwäche
  • Wundheilungsstörung
  • Müdigkeit
  • Leistungsschwäche und Erschöpfung
  • Antriebslosigkeit
  • Reizbarkeit
  • Eisenmangel mit ihren Symptomen
  • Blutungen
  • Depression

Außerdem ist das Risiko für die Entwicklung von chronischen Erkrankungen wie Arteriosklerose, Diabetes, Rheuma, sowie Krebserkrankungen erhöht.

Unterversorgung recht verbreitet, da viele Menschen nicht ausreichend Gemüse und Obst zu sich nehmen, aber auch gleichzeitig diese Quellen nicht mehr nährstoffreich sind.  Außerdem führt unser Lifestyle (ungesunde, einseitige Ernährung, hoher Stress, Umweltbelastung) zu einem vermehrten Vitamin C Bedarf:

Erhöhter Verbrauch:

  • hohes Alter
  • körperlicher und seelischer Stress
  • akuten und schweren Erkrankungen (Operation, Verletzungen)
  • Knochenbrüchen

Erhöhter Bedarf:

  • unausgewogene Ernährung, Esstörungen
  • Nährstoffarme Lebensmittel
  • Umweltbelastung
  • Raucher
  • gestörte Immunfunktion (Abwehrschwäche, häufige Infekte)
  • gestörte Nervenfunktion (Depression, Burn-out, Demenz)
  • chronischen Erkrankungen (Diabetes, Rheuma, Allergien, Arteriosklerose)
  • Aufnahmestörung im Darm (akut oder chronisch-entzündliche Erkrankungen)
  • Krebserkrankungen
  • Medikamentenkonsum
  • Leistungssportler
  • Schwangerschaft, Stillzeit
  • Suchtkranke mit schwerem Drogen- oder Alkoholmissbrauch

Vitamin C reiche Nahrungsmittel als Basis:

Vitamin C haltige Lebensmittel sind nicht nur in Obst (Kiwi, Zitrusfrüchte), sondern vor allem in Gemüse (Paprika, Brokkoli und Kohl), diese haben sogar höhere Konzentrationen an Vitamin C als Obst. Je grüner und schärfer die Paprika, desto höher der Vitamin C- Gehalt. Bei den Gemüseprodukten ist darauf zu achten, dass es nicht zu stark gekocht wird, eher kurz gedünstet, denn durch Kochen wird der prozentuale Anteil um die Hälfte vermindert. D.h. im Rohzustand sind Obst- und Gemüsearten vitaminreicher.

Hier sind einige Beispiele wieviel Vitamin C in der Ernährung steckt, die erwähnten mg Anteile gelten je 100g.

Nahrungsergänzungsmittel:

Einen Mangel oder erhöhten Bedarf an Vitamin C ist nur durch Ernährung allein nicht zu decken!

Daher ist ein Vitamin C reiches Präparat zu empfehlen. Es ist eine Universalwaffe und sollte bei vielen Beschwerden und Erkrankungen eingesetzt werden. Wichtig ist zu erwähnen: Es ist nicht als einzige Therapie, sondern vielmehr als Basis und Unterstützung im Rahmen eines ganzheitlichen Konzeptes ideal. Wer keine Erkrankungen hat, kann auch ein hochdosiertes Präparat als Gesundheitsprävention zur idealen Förderung der Aufgaben von Vitamin C nutzen.

Mit der Einnahme kann man nichts falsch machen: Da Vitamin C nicht gespeichert wird, wird nach Nutzung der Überschuss automatisch aus dem Körper ausgeschleust.

Alle Erwachsenen ab 14 Jahren können täglich 1000mg (1g) Vitamin C zur Unterstützung einer robusten Gesundheit einnehmen.

Sollte eine akute Erkrankung (Bsp. Grippaler Infekt) auftreten, kann die Einnahme auf 4-5 x über den Tag verteilt kurzfristig werden.

Bei folgenden Personengruppen sollte die Dosis mehr als 1g pro Tag betragen, da häufig ein erhöhter Vitamin C Bedarf und entsprechend ein Mangel vorliegt:

  • 2g: Leistungssportler Raucher, ältere Menschen, chronisch entzündlichen Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Diabetes, Histaminintoleranz, Burnout, Depression, Bluthochdruck, Kinderlosigkeit, Knochenerkrankungen wie Osteoporose, Arthrose, Wundheilungsstörung 
  • 3g: Post-Covid-Patienten, Fatigue, Erschöpfungssyndrom, schwere Erkrankung, akuter Aufenthalt im Krankenhaus
  • Stress je nach Auslastung 1-3g
  • Allergiker (Allergische Rhinitis, Asthmatiker) -> 2 g, bei schweren Formen bis 4 g
  • Krebspatienten 3-4g, je nach Verträglichkeit

Bei bestimmten akuten und schweren Erkrankungen ist eine Infusionstherapie möglich.

Vorteil an der Gabe über die Vene:

  • hohe Grammzahlen sind möglich, da oral man maximal bis zu 5g einnehmen kann
  • hohe Plamaspiegel-Konzentrationen für eine raschere Wirkung bei Infektionen, chronisch entzündliche Erkrankungen: 10-fach mehr als orale Gabe.
  • Gehirn und Nervenzellen und Immunzellen saugen Vitamin C schneller auf
  • Infusion senkt Entzündungsparameter und Botenstoffe des Immunsystems wie CRP, IL-2, IL-6, IL-8, TNF-Alpha schneller

Wichtige Hinweise bei Behandlung mit Infusionstherapie:

  • Ein Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (G6PD-Mangel) oder Eisenspeicherkrankheiten (Bsp Hämochromatose oder Thalassämie major) sollten ausgeschlossen werden um schwere Nebenwirkungen wie Hämolyse zu vermeiden.
  • Glutathion und Vitamin C nicht mischen und möglichst nicht am selben Tag geben.
  • Nie mit Eisen gleichzeitig geben: im Gegensatz zur oralen Gabe ist hier eine gemeinsame Gabe sehr kritisch!
  • Vitamin B12 und hochdosiertem Vitamin C einen Abstand von mindestens 2 Stunden erfolgen und nicht in einer Infusion zusammen, wie es oft angeboten wird. Vitamin C kann Vitamin B12 inaktivieren.
  • Die Toxizität von Vitamin C ist gering, da der Überschuss hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden wird.
  • Bei sehr hohen Dosen sollte man allerdings Vitamin C langsam verabreichen und schrittweise erhöhen.
  • Während der Infusionstherapie sollte man auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

Einige Indikationen:

  • Herpes Zoster (Schmerzreduktion nachhaltig, weniger Post Zoster Neuralgie, Bläschenreduktion signifikant)
  • Chronische Borreliose
  • Wundheilunsgsstörungen
  • Schwere Urtikaria
  • Erschöpfungssyndrome

Vitamin C als Antikrebsmittel?

Entgegen den Meinungen vieler ärztlicher Kollegen spricht eine Vitamin C Einnahme nicht als Gegenspruch. Es hemmt nicht die Wirkung der üblichen Therapie (Chemotherapie, Strahlentherapie). Dosen bis 7,5g  über die Vene sind laut Studien gut verträglich und beeinträchtigen nicht die Standardtherapie (Chemotherapie, Bestrahlungstherapie), ganz im Gegenteil, es kann die die Therapie unterstützen.

Die Vitamin C Infusionstherapie wirkt in sehr hohen Dosen (ab 50-60g) nicht mehr antioxidativ, sondern oxidativ durch Wasserstoffperoxid Bildung. Aber: die zytotoxische (zellschädigen) Effekte wurden in Studien nur auf Krebszellen beobachtet, ohne die gesunden Zellen zu schädigen! Gesunde Zellen sind unempfindlich auf hohe Vitamin C Konzentrationen.

Es wird Krebspatienten empfohlen, die Vitamin C eher als Infusion durch erfahrene ärztliche Kollegen zu nehmen. Durch Schleimhautentzündungen des Magen-Darm-Traktes durch die Standardtherapie kann die Aufnahme in den Körper durch orale Einnahme eingeschränkt sein.

Es wurde in Studien und klinischem Einsatz neben den schädigenden Effekt auf die Krebszellen folgende positive Resultate der Krebspatienten beobachtet:

  • Es verbessert die Lebensqualität
  • Es reduziert Entzündungsmarker (CRP)
  • Es reduziert Beschwerden unter der Standardtherapie (Müdigkeit/Fatigue, Schlafstörungen, Appetitsverlust, Übelkeit…)
  • Es reduziert die Nebenwirkungen wie Nervenschäden und Knochenmarksdepression (und damit resultierende Blutmangel, Immunschwäche)

Wichtige Hinweise bei Hochdosis Infusionstherapie bei Krebserkrankten:

Das gehört nur behandelt bei einem Spezialisten, der sich mit orthomolekularer Medizin auskennt.

Vorher muss ein Glucose-6-Phosphat Mangel per Labor ausgeschlossen werden. Das wäre ein ärztlicher Kunstfehler und kann zu Hämolyse mit schweren Folgen führen. Dieser Mangel wird vor allem bei Schwarzafrikanern und Personen aus dem Mittelmeerraum, Nahen Osten und Südostasien sein.

Die Vitamin C Gabe sollte zeitversetzt zur Chemo- und/oder Strahlentherapie erfolgen

  • Vor der Behandlung: 24 Std Abstand oder
  • Nach der Behandlung: mindestens 24 Std Abstand zur Chemotherapie oder Bestrahlung. Bei Chemotherapeutika von mit höheren Halbwertzeiten wie z.B. Cisplatin 2-3 Tage später
  • Die Gabe sollte nach einem langsam höherwerdenden Therapieschema über einen längeren Zeitraum sein und sollte sehr langsam verabreicht werden
  • Zur Nebenwirkungsreduktion und Therapieunterstützung sollten Zusatzstoffe (Bsp. Selen, Zink, Magnesium, Calcium) verabreicht werden.

Bei dem zielgerichtetem Krebstherapeutika Bortozomib sollte Vitamin C nicht verabreicht werden, da die Wirksamkeit des Medikaments erheblich beeinträchtigt werden kann.

Wichtig ist zu erwähnen, dass man vor allem an Brust und Lungenkrebs positive Effekte sah. Andere Krebserkrankungen sind noch nicht ausreichend untersucht. Auch bei gutartigen Tumoren (z.B. Neurofibromatose) konnte in Vergangenheit ein Rückgang der Tumormasse beobachtet werden.

Man darf sich nicht große Hoffnung auf eine alleinige Therapie mit Vitamin C Heilung versprechen. Als Unterstützung ist es jedoch nicht verkehrt.

Hohe Dosen über 1g (1000mg) über den Tag verteilt (morgens-mittags-abends) nehmen, um Aufnahme (Resorption) von Vitamin C zu gewährleisten.

Wer hohe Dosen über 1 g einnimmt, sollte die Flüssigkeitsaufnahme erhöhen.  

Die orale Menge von 5 g (5000 mg) sollte nicht überschritten werden. Die orale Aufnahme ist nur begrenzt, da wir Aufnahmebeschränkungen im Darm haben, anders ist es, wenn man Vitamin C als Infusion bekommt, hier ist eine deutlich höhere Dosis möglich.

Ein gepuffertes Vitamin C ist viel besser verträglich und hat eine hohe Bioverfügbarkeit. Sie ist Säurefrei und macht weniger Nebenwirkungen wie Übelkeit, Magenschmerzen und Durchfall. Daher kann man es einnehmen, wann man möchte. Aber auch hier: wenn man viel mehr als 5g einnimmt, dann kann Durchfall bei Überschreitung der oralen Dosis auftreten.

Bei säurehaltigen Vitamin C Präparaten (reine Ascorbinsäure) sollte man mit der Mahlzeit zusammen einnehmen, um die Nebenwirkungen zu reduzieren.

Vitamin C kann man nicht überdosieren, die überschüssige Menge wird nach Verbrauch sofort über die Nieren und Darm ausgeschieden.

Labor Messung von Vitamin C kann man machen, ist aber ist nicht empfohlen.

Mit welchen Nährstoffen zusammen oral möglich:

  • Vitamin C + Eisen: Erhöht die Eisenaufnahme deutlich. Sollte allerdings zusammen nüchtern erfolgen.
  • Vitamin C + Zink/Vitamin D: Stärkt das Immunsystem. Hier ist aber zu achten, dass das Vitamin C säurefrei und Zinkbisglycinat zu nehmen, um Nebenwirkung wie Übelkeit und Bauschmerzen zu minimieren.
  • Vitamin C + Selen: sollte nicht zusammengenommen werden, gerne zeitversetzt, da die Aufnahme von Selen beeinträchtigt werden kann.
  • Vitamin C + Vitamin B12: auch hier zeitversetzte Einnahme, da hohe Dosen Vitamin C Vitamin B12 inaktivieren kann.

Kontraindikationen für eine Vitamin C Einnahme:

  • Terminale Niereninsuffizienz/Dialysepatienten
  • Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (G6PD-Mangel)
  • Eisenspeicherkrankheiten: Bsp. Hämochromatose, Thalassämie major

Relative Kontraindikationen (kein Verbot, aber Vorsicht):

  • Kinder unter 12 Jahren
  • Schwangere und Stillende
  • Marcumar Patienten -> Sehr hohe Dosen Vitamin C können die Wirkung von Warfarin oder Phenprocoumon (Marcumar) abschwächen.

Quellen:

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34439814

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1578094

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22460093

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22963460

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23666445

https://www.intechopen.com/chapters/1207334

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17297243

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22963460

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22021693

https://www.researchgate.net/publication/7604795_Pharmacologic_Ascorbic_Acid_Concentrations_Selectively_Kill_Cancer_Cells_Action_as_a_Pro-Drug_to_Deliver_Hydrogen_Peroxide_to_Tissues

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26985904